- In ersten naturwissenschaftlich
intendierten Näherungen erkennen wir, daß Kommunikation
als Beziehung zwischen Systemen zu untersuchen ist. Hier sind
Aspekte der Allgemeinen Systemtheorie relevant, soweit naturwissenschaftlich
verstanden. Systembeziehungen sind sowohl nach ihrer energetischen
wie nach ihrer informationalen Art zu bedenken. Da aber weder
Energie ohne Information, noch Information ohne Energie wirken
können, ist davon auszugehen, daß es sich bei Kommunikation
grundsätzlich um Wechselwirkungen zwischen Systemen handelt,
die physikalisch nach den Größen Information mal Arbeit
( = DW)
bewertet werden können. Schlägt ein Mensch mit dem
Hammer auf ein Blech um eine vorher dagewesene Form zu vernichten,
dann ist in dieser "Kommunikation" D
klein gegenüber W. Im Gegensatz hierzu könnte
der Schlag mit dem Hammer auf das Blech etwas bewirken, was für
einen Menschen nützlich ist, für einen anderen aber
weniger. Jedenfalls ist D groß gegenüber W, wenn
eine Kommunikation zwischen zwei Menschen stattfindet, in welcher
die Rede des einen zur Korrektur des Bewußtseins des anderen
beiträgt...
- Aber wie steht es um
die qualitativen Implikationen? Hier
treffen wir auf das nur subjektiv individuell bewertbare Resultat
von Wechselwirkungen, selbst unter dem Gesichtspunkt, daß
das Resultat einmal als gesellschaftlich übergreifend relevant
eingeschätzt wird...
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