Beiträge zu Systemtheorie, Information, Physiologie, Soziologie und Technologie ... Nucleus of the contributions is to represent by theory possibilities concerning the informational properties in form and function of systems as well as their evaluation until arithmetic transcription

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Autor
  Dominikus Forcht, D-71640 Ludwigsburg; 22. Februar 2010   /  Kontakt
Systemtheorie...Information
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Gesamtübersicht des Buches / Impressum und Inhaltsverzeichnis

Menue (Abschnitte, je mit Kapitel und Artikel)
  1     Zum Titel der Niederschrift    6     Systemcharakteristik in Arbeitsstrukturen 
  2     Einführung    7     Technik nach physiologischem Vorbild 
  3     Perspektive "Systemtheorie"    8     Parabel / Kommunikation 
  4     Individualität und Physiologie der Systeme        Literaturverzeichnis 
  5     Physiologie der Gesellschaft   Buch-Nachtrag "Parameter des Geistigen" (PDF)

Physiologie zwischen Energie und Produktivität

Zu den Erkenntnissen über Bedingungen der Produktivität in Unternehmen und Volkswirtschaft ist eine naturwissenschaftliche Sichtweise darüber anzustreben, wie "Information" die qualitativen Implikationen aller Wechselwirkungen führt und hierdurch die Produktivität beeinflußt. Wie in dem Buch Systemtheorie und die Information der Systeme eingehend erläutert wird, sind Wechselwirkungen aller Art -- bei Einschluß der qualitativen Implikationen -- dem Prinzip "Kommunikation" gleichzusetzen. Die wichtigen Gesichtspunkte hierzu gehen vom Elementaren aus und reichen bis in Perspektiven für Technologie, Soziologie und Arbeitsorganisation.
In ersten naturwissenschaftlich intendierten Näherungen erkennen wir, daß Kommunikation als Beziehung zwischen Systemen zu untersuchen ist. Hier sind Aspekte der Allgemeinen Systemtheorie relevant, soweit naturwissenschaftlich verstanden. Systembeziehungen sind sowohl nach ihrer energetischen wie nach ihrer informationalen Art zu bedenken. Da aber weder Energie ohne Information, noch Information ohne Energie wirken können, ist davon auszugehen, daß es sich bei Kommunikation grundsätzlich um Wechselwirkungen zwischen Systemen handelt, die physikalisch nach den Größen Information mal Arbeit ( = DW) bewertet werden können. Schlägt ein Mensch mit dem Hammer auf ein Blech um eine vorher dagewesene Form zu vernichten, dann ist in dieser "Kommunikation" D klein gegenüber W. Im Gegensatz hierzu könnte der Schlag mit dem Hammer auf das Blech etwas bewirken, was für einen Menschen nützlich ist, für einen anderen aber weniger. Jedenfalls ist D groß gegenüber W, wenn eine Kommunikation zwischen zwei Menschen stattfindet, in welcher die Rede des einen zur Korrektur des Bewußtseins des anderen beiträgt...
 Aber wie steht es um die qualitativen Implikationen? Hier treffen wir auf das nur subjektiv individuell bewertbare Resultat von Wechselwirkungen, selbst unter dem Gesichtspunkt, daß das Resultat einmal als gesellschaftlich übergreifend relevant eingeschätzt wird...  
Auffällig bei konsequentem Studium ist,  daß -- universal gesehen -- "Information" das Einzige ist, was sich in der Natur überhaupt vermehrt und was vom Menschen vermehrt werden kann. Aber auch Minderung bis Vernichtung sind vorstellbar.
 
Nach Kenntnisstand der Astrophysik nimmt die Energiedichte im Universum ab, während die Informationsdichte zunimmt.
Besonderes Interess verdient die Feststellung, daß DW sowohl Ressource für Wechselwirkungen ist als auch Ergebnis von Wechselwirkungen. Sowohl als Ressource als auch als Ergebnis kann D unterschiedlich gesehen werden: Einmal als "prozessuelle" Information, das Anderemal als "potentielle" Information.
Die Erscheinung sowohl von D als auch von W ist wahrhaft rein physikalischer Art und DW ist folglich objektiv berechenbar. Da aber die Ergebnisse von Wechselwirkungen (auch "Kommunikation") einen größeren oder kleineren subjektiv zu bewertenden Nutzen haben können, müssen wir anerkennen, daß es sich um qualitative Implikationen der Wechselwirkungen handelt.   
Über den beschriebenen Denkpfad gelangen wir zum Wesentlichen: Gleich ob es sich um das System Mensch, Verein, Unternehmen oder Abteilung etc. handelt, es kann seine Existenz nur dadurch erhalten, daß seine Wechselwirkungen die erforderliche Produktivität erbringen.
Jedes System ist nur dank seiner Produktivität existenz- und entwicklungsfähig, das gilt für eine Zelle, ein Individuum, eine Erwerbsgemeinschaft.... Oft wird übersehen, daß die Produktivität nur aus den qualitativen Implikationen des Handelns der Systemkonstituenten resultiert. Da "Qaualität" je Moment einer Wechselwirkung nur relativ (d.h.subjektiv / individuell) gelten kann, ist es eine Frage des Gebrauchs der Ressource DW. Und da wir --prinzipiell gesehen-- über W nur unwesentlich verfügen können, sind qualitative Implikationen ein Ergebnis unserer Handhabung der mit D  gegebenen Möglichkeiten.
Unsere Welt ist informational konstituiert, und daran wirkt jede Kommunikation mit. Ist das System eine Institution der Gesellschaft (z.B. Unternehmen der Wirtschaft), dann sind Menschen die Konstituenten, von denen qualitativ dotiertes Handeln erwartet werden muß. Das selbe gilt, wenn das "System" ein Mensch ist, denn auch dieses System lebt durch seine Konstituenten, deren qualitativ dotiertes Wirken zur Produktivität des gemeinsam gebildeten Systems beitragen muß.
...Wie aber fügt sich die Produktivität der Konstituenten zur Produktivität des Systems ?
Jede Konstituente eines Systems muß in erster Linie als "Individuum mit eigener Physiologie" gesehen werden, das nach Selbsterhaltung streben muß, und sich zu diesem Zweck an den vielfältigen feed back's des Systems orientiert. Das gilt prinzipiell, gleich ob die Konstituente eine Zelle, ein Organ, ein Mensch oder ein Unternehmen u.a. ist...
 
Anmerkung: Allerdings muß auch bedacht werden, daß feed back's als vom System verursachte "potentielle Information" die Konstituenten in einer Weise beeinflussen können, daß diese ihren Beitrag zur Produktivität des Systems nicht mehr in erforderlicher Größe leisten können. Dann muß die Analyse zeigen, wie das System arbeitet !  Immerhin steht die aus Emergenz und Kontingenz beeinflußte Physiologie des Systems in einem bestimmten Verhältnis zur individuellen Physiologie jeder einzelnen Konstituenten.  
Dem Besucher der vorliegenden Präsentation eröffnet sich die Thematik auf einfache Weise. Das anschließend an die Gesamtübersicht verkürzte Inhaltsverzeichnis erlaubt das Herholen je eines Teils des Werkes als PDF-Datei.
Gesamtübersicht / Druckform / Impressum und Inhaltsverzeichnis,
Seiten 1 bis 5
Menue
1        Zum Titel der Niederschrift
2        Einführung
3        Perspektive "Systemtheorie"
4        Individualität und Physiologie der Systeme
5        Physiologie der Gesellschaft
6        Systemcharakteristik in Arbeitsstrukturen
7        Technik nach physiologischem Vorbild
8        Parabel / Kommunikation
Literaturverzeichnis
 
 


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